Seitdem in Waldniel die Roniwerke geöffnet haben, jenes unglaublich niedliche, aber auch verlockende Tortengeschäft in der Kurve der Gladbacher Straße im Herzen des Waldnieler Zentrums wundere ich mich über dieses Geschäft. Oder vielleicht sollte ich sagen: ich bewundere die Tortenbäckerin. Ich las, dass sie im Hauptberuf als Krankenschwester arbeitet – das allein ist – nicht nur in diesen Tagen – Anlass zu großer Bewunderung. Sie führt also ihren kleinen Laden noch zusätzlich zu ihrem Hauptberuf.

Roniwerke - Ladenansicht von außen

Wenn ich bedenke, was es für mich für eine Aktion ist, einen Kuchen zu backen, und vor allem, dass der dann auch wirklich wie selbst gebacken aussieht, wenn er denn überhaupt gelingt, dann kann man, bzw. ich eigentlich gar nicht glauben, was Veronika Wetzels, die Inhaberin der Roniwerke dort macht. Deren Torten sind unglaublich schön. Fast zu schade zum Anschneiden. Aber gleichzeitig sehen sie so lecker aus, dass man gar nicht anders kann, als sie anzuschneiden. Und das alles neben ihrer Arbeit im Krankenhaus. Und Marketing beherrscht sie auch – ihre Facebookseite und ihr Instagram-Profil sind 1A. Insgesamt also: Ich versinke in Ehrfurcht.

ganz viele verschiedene Torten

Klar, dass eine backende Krankenschwester mit einem Händchen fürs Online-Marketing auch zu den ersten gehört, die mir schreiben, als ich meine Kategorie „Schwalmtal in der Krise“ ins Leben rief. Das dachte ich, als die Mail der Roniwerke eintrudelte. Ich hab sie geöffnet und schlagartig wurde mir klar – Veronika Wetzels ist zweifelsohne eine Powerfrau – aber sie hat auch tolle Unterstützung. Und sie nennt ihre Kinder wie ich meine. Zumindest online hab ich das immer getan: Meine heißen Tochter #1 und Tochter #2.

Die Mail begann so:

„Meine Mama – Veronika Wetzels – hat im Herbst 2018 die „Roniwerke“ eröffnet.“

Unterschrieben war sie von Stefan aka Sohn #1. 🙂 Und Stefan arbeitet hier,  was erklärt, warum die Mama in Sachen Kommunikation und Marketing so gut aufgestellt ist. Das soll nun aber die ganze Sache nicht schmälern. Im Gegenteil – ich find das megasympathisch wie hier offenbar die ganze Familie mithilft, dass Mama ihren Tortentraum leben kann und dass wir Schwalmtaler*innen an den Wochenenden mit leckerem Kuchen versorgt sind.

Die Roniwerke, so erklärt mir Sohn #1 in seiner Mail, sind entstanden aus einem Hobby, das zum Beruf geworden ist: Backen.

„Nach langer Vorbereitung, viel lernen und dem Ablegen einer gesonderten Prüfung vor der Bäckerei Innung ist daraus eine kleine Konditorei im Herzen von Waldniel geworden, die sich immer größerer Beliebtheit erfreut. Es gibt hausgemachte Kuchen und Torten – wie von Mutter. Liebend gern verarbeitet sie Früchte der Saison, oder was ihr sonst noch so in den Sinn kommt. So entsteht ein immer wechselndes Angebot.

Gerne backt sie auch auf Bestellung für Geburtstage oder sonstige Anlässe. So sind schon im letzten Jahr tolle, individuelle Kommunions- oder Hochzeitstorten entstanden. Ab und an organisieren wir spezielle Events – so haben wir schon eine Brexit Party gefeiert, um unseren britischen Freunden Farewell zu sagen – bei High Tea und Gebäck. Ein tolles Fest mit der ganzen Nachbarschaft und allen Freunden von Roniwerke.“

Tja, und jetzt dieser Schlamassel mit Corona. Aber Veronika Wetzels bleibt optimistisch und stellt sich auch dieser Krise mit Energie entgegen. Sohn #1 schreibt weiter:

„Auch Mama möchte in der aktuellen Lage weiter machen – wir glauben, mit dem was wir tun, den Leuten auch in schweren Zeiten ein wenig Schwerelosigkeit und Genuss bieten zu können. 2 Minuten abschalten bei einer kleinen Köstlichkeit. Der Laden wird deshalb – unter Beachtung aller nötigen Vorsichtsmaßnahmen (und als ausgebildete Intensivschwester weiß Mama das ein oder andere über Hygieneregeln) – weiterhin öffnen.“

Das ist eine gute Nachricht – nur wie das mit der Schwerelosigkeit und dem Tortengenuss zusammengeht, das müsst ihr mir in einer ruhigeren Minute noch mal erklären. Meine Waage sieht das irgendwie immer komplett anders. 😉

Roni bringt’s!

Einen speziellen Corona-Krisen-Service gibt es für die Schwalmtaler*innen ab diesem Wochenende (also ab 3.4.) auch:

„Wer zu einer Risikogruppe gehört, wer älteren Semesters ist, der kann Roniwerke zu sich rufen. Innerhalb Waldniels werden Sohn #1 und Sohn #2 mit dem Roniwerke Lastenrad Bestellungen bis zur Haustür fahren. Und das kostenlos.“

Ich bin nicht sicher, ob sie genau recherchiert haben, wer alles Risikogruppe ist und dass man in Sachen Corona bereits ab 60 zum älteren Semester zählt, es könnte also sein, dass Sohn #1 und #2 ziemlich viel Fahrradfahren am Wochenende. 😉

Für alle, die selbst auch mal frische Luft schnappen wollen – man kann den Kuchen natürlich auch abholen!

Roni auf dem Lastenrad vor den Roniwerken

Die nette Mail von Sohn #1 endete mit diesem Satz:

„Wir hoffen, dass wir alle gemeinsam „Schwalmtal lebendig“ halten können und würden uns immens freuen, wenn wir einen kleinen Platz in deinem Blog finden.“

Aber sicher doch. 🙂

Besondere oder größere Bestellungen immer zu den Öffnungszeiten:

Freitag 14:00 – 16:00 Uhr
Samstag und Sonntag 11:00 – 16:00 Uhr
oder telefonisch unter: 0173 2435088

Stammkunden und Fans von Roniwerke erfahren wöchentlich vom neuen Kuchenangebot über Facebook und Instagram.

Roniwerke
Veronika Wetzels
Gladbacher Straße 4
41366 Schwalmtal
0173 2435088
E-Mail: Veronika.wetzels@roniwerke.de
Roniwerke auf Facebook
Roniwerke auf Instagram
*Ich wurde für diesen Beitrag nicht bezahlt. Ich schreibe diese Artikel freiwillig und aus der Überzeugung, dass man in einer kleinen Kommune zusammenhalten und sich gegenseitig unterstützen sollte. Nicht nur zu Corona-Zeiten. Dennoch bin ich verpflichtet, diesen Beitrag als Werbung zu kennzeichnen.

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