Werner Lüders, Fotograf aus Schwalmtal, hatte die Idee zu dieser Fotoaktion im Rahmen der Bürgerinitiative „Bürger gegen Logistikpark“. Sie trägt den Titel: Schwalmtaler Gesichter. Machen Sie mit, zeigen Sie Gesicht, und sagen Sie es laut: „Ich bin gegen einen Logistikpark in Waldniel“!
Werner Lüders selbst sagt zu dieser Aktion:
Bei dem stillen Protest am vergangenen Dienstag vor der Achim-Besgen-Halle war es schon ziemlich dunkel. So konnten wir den in die Halle strömenden Politikern/Politikerinnen nicht in die Augen schauen und umgekehrt konnten die Protestierenden nicht erkannt werden. Dem Protest möchte ich daher gerne Gesichter geben. Kommunalpolitiker*innen, bitte schaut euren Nachbarn, Freunden, Bekannten, Verwandten, Arbeitskollegen, Sportkameraden …. allen Schwalmtaler*innen, die diesen riesengroßen Logistikpark mit den verheerenden Auswirkungen nicht möchten, in die Augen.
Wer mag, kann mir auch ein Bild von sich an meine E-Mailadresse „w.lueders@mail.de“ schicken. Eine weitere Aktion plane ich für den kommenden Dienstag, 2.3.2021, um 18.30 Uhr vor der Ratssitzung an der Achim-Besgen-Halle. Seien Sie dabei, haben Sie den Mut.

3 Kommentare

  1. Toll, dass schon so viele spontan dem Aufruf gefolgt sind.
    Kaum auszumalen, wieviele Gesichter hier wären, wenn mehr Zeit zur Verfügung stehen würde.

    Ich bin froh über alle, die Gesicht zeigen und „Nein“ sagen.
    👍

  2. Als in Amern wohnender Waldnieler möchte auch ich mich zu dem Vorhaben „Logistikpark“ auf dem Rösler-Draht-Gelände äußern. Bei allem Verständnis für wirtschaftliche Gründe, die eventuell für solch eine Planung sprechen sollte doch das Wohl der Bürger mit der damit verbundenen Lebensqualität in der Gemeinde im Vordergrund stehen.
    Die hemmungslose Ausweisung von großen Baugebieten (Burghof!) im Zusammenhang mit der geplanten Bebauung des Rösler-Geländes macht Waldniel immer mehr zu einer verkehrsreichen Schlafstadt. Gerade die Querung der Nordtangente in Höhe des Sportplatzes ist mehr als unzureichend da viel zu klein. Zu dem fehlt mir bei der Betrachtung des Verkehrsaufkommens der Hinweis, dass auch die vielen Bürger der neuen Baugebiete ebenfalls nach Waldniel fahren, und das auch über die Nordtangente. Die gewählten Mitglieder des Gemeinderates sind dem Wohl ihrer Gemeinde und damit ihrer Einwohner verpflichtet. Ob dies in diesem Fall noch so gegeben ist, weckt bei mir durchaus Zweifel an der Entscheidung, die hoffentlich noch umkehrbar ist.
    Anmerkung. Das dieses Thema erst jetzt wo es scheinbar schon zu spät ist hochkocht verstehe ich überhaupt nicht.

  3. Als Bewohner eines ehemaligen Neubaugebietes direkt in Waldniel wurde ich erst Mitte letzter Woche auf das geplante Bauvorhaben Logistikzentrum auf dem Ex ‚Rösler-Draht‘-Gelände aufmerksam. Schon bemerkenswert, dass ein solches Projekt doch recht „stickum“ von der hiesigen Politik an den Bürger*innen der Gemeinde Schwalmtal vorbei „geschleust“ wurde!
    Mein erster Gedanke als ich von unserem Nachbarn auf die Bürgerinitiative aufmerksam gemacht wurde: …“ok, kein großes Ding“. Es werden Arbeitsplätze geschaffen, neue zusätzliche Gewerbesteuereinnahmen ergeben sich und vielleicht ein bisschen mehr Verkehr. Als ich dann aber anfing, mich etwas genauer mit der Thematik zu befassen, wurde schnell klar, dass es in der Realität wohl doch etwas anders aussieht! Dank polnischem Investor fallen Gewerbesteuern nur durch die Mieter an; die Zahl der zu schaffenden Arbeitsplätze wird wohl sehr überschaubar sein und das Verkehrsaufkommen wird wohl im ungünstigsten Fall dramatisch zunehmen!
    Das Allerschlimmste ist aus meiner Sicht aber, das die Hauptverkehrsführung tatsächlich über die Nordtangente abgewickelt werden soll. Das kann doch wohl nicht im Interesse aller Bewohner*innen Waldniels und der Mitglieder des Gemeinderates sein!?
    Der Charakter eines ruhigen „Dorfs“ mit hoher Wohn- und Lebensqualität wird – sollte dieses Projekt tatsächlich umgesetzt werden – wohl kaum noch in gleicher Weise bestehen bleiben!
    Das in Zeiten des globalen Wandels, ökologisch wie ökonomisch, ein solch wenig nachhaltiges Bauvorhaben mit allen negativen Einflüssen auf Umwelt und Verkehr von unseren Gemeindevertretern nicht nur gebilligt, sondern auch noch befürwortet wird, ist mir unerklärlich!

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